| SOMMER SONDERAUSSTELLUNG FOTOGRAFIE | |
Friedrich Don
Projekt »Antelope« |
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| Die diesjährige Sommer-Fotoausstellung in der Galerie Angelika Harthan Stuttgart beschreibt in elf großformatigen Megaprints die spektakuläre Schönheit des »Lower Antelope Canyons« im Westen der USA. Im Fokus stand nicht das dokumentarische Abbild einer einzigartigen Naturerscheinung, sondern die ästhetische Anmut und Sensibilität einer subjektiven Betrachtungsweise von Licht und Raum Form und Farbe. |
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Der Grafikdesigner und Fotograf Friedrich Don zeigt die fantastische Lichtwelt dieses unterirdischen Slotcanyons mitten in der Steinwüste des Colorado Plateaus mit ungewöhnlicher plastischer Direktheit. Erosion von Jahrmillionen ließ fantastische Formen und gigantische Naturskulpturen entstehen. Nur durch einen schmalen Spalt an der Erdoberfläche taucht die Wüstensonne von Arizona mit ihrem gewaltigen Licht- potenzial für eine kurze Zeit des Tages in die dunklen höhlenartige Räume und gibt ihnen neue geniale Dimensionen. Das wenige aber intensive Sonnenlicht, das in die ganze Tiefe gelangt zerstrahlt an den weichen 30 m hohen roten Sandsteinwänden und zeigt Lichtspektren von höchster Konzentration. In seinem Inneren entstehen eindrucks- volle Farbszenarien. Monumente aus Licht und Materie entwickeln sich, blühen auf und vergehen mit dem Stand der Sonne. Perfekte Lichtverläufe fangen beim lichten Gelb an, durchwandern massive Orange- und Rotbereiche und enden im dunklen Violett. Über- ziehen mysteriös die extrem zerklüfteten achthundert Meter langen Felsformationen. In dieser puren Farbreinheit und Formenvielfalt wird die Naturform zur perfekten Kunstform. In dem von wilden Wassern und Winden glattgeschliffenen Sandstein bildeten sich unendlich viele Linienraster, die zu leuchtenden dynamischen Fließstrukturen transformieren und zur absoluten Harmonie und Poesie dieser Bilder beitragen. |
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Der Grafikdesigner und Fotograf Friedrich Don zeigt die fantastische Lichtwelt dieses unterirdischen Slotcanyons mitten in der Steinwüste des Colorado Plateaus mit ungewöhnlicher plastischer Direktheit. Erosion von Jahrmillionen ließ fantastische Formen und gigantische Naturskulpturen entstehen. Nur durch einen schmalen Spalt an der Erdoberfläche taucht die Wüstensonne von Arizona mit ihrem gewaltigen Licht- potenzial für eine kurze Zeit des Tages in die dunklen höhlenartige Räume und gibt ihnen neue geniale Dimensionen. Das wenige aber intensive Sonnenlicht, das in die ganze Tiefe gelangt zerstrahlt an den weichen 30 m hohen roten Sandsteinwänden und zeigt Lichtspektren von höchster Konzentration. In seinem Inneren entstehen eindrucks- volle Farbszenarien. Monumente aus Licht und Materie entwickeln sich, blühen auf und vergehen mit dem Stand der Sonne. Perfekte Lichtverläufe fangen beim lichten Gelb an, durchwandern massive Orange- und Rotbereiche und enden im dunklen Violett. Über- ziehen mysteriös die extrem zerklüfteten achthundert Meter langen Felsformationen. In dieser puren Farbreinheit und Formenvielfalt wird die Naturform zur perfekten Kunstform. In dem von wilden Wassern und Winden glattgeschliffenen Sandstein bildeten sich unendlich viele Linienraster, die zu leuchtenden dynamischen Fließstrukturen transformieren und zur absoluten Harmonie und Poesie dieser Bilder beitragen. |
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Friedrich Don spürt diese flüchtige scheinbar imaginäre Welt sensibel auf und friert sie teilweise im Maßstab 1:1 ein. Er sucht und findet bemerkenswerte Objekte und Raumsituationen von imposanter Schönheit. Unwirklich präsent als gigantische anmutende Faltenwürfe, riesige haarsträhnenähnliche Gebilde, erstarrte Wasserströme. Er entdeckt mysteriöse, geheimnisvolle Lichthöfe und verliert sich visuell bewusst im Chaos dieser ungeheuren Farb-und Formenwelt. Seine Fotografie beschwört ein grandioses phänomenales Naturereignis mit außergewöhnlich einfachen und reduzierten Perspektiven aus Licht und Raum. |
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